Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Anbieter: Maria Krä, Rosendornweg 1, 94342 Straßkirchen
Stand: Juli 2026
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen Maria Krä (nachfolgend „Anbieterin") und ihren Auftraggebern über Dienstleistungen in den Bereichen Webdesign, Webentwicklung, Branding, Logodesign, Fotografie, Content Creation, Social Media Management, Eventorganisation und weitere kreative Dienstleistungen, einschließlich der damit verbundenen Nutzung des digitalen Kundenportals unter mariakrae.com/kundenportal (nachfolgend „Kundenportal").
Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, die Anbieterin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsschluss
Anfragen über das Kontaktformular oder per E-Mail stellen kein verbindliches Angebot dar. Ein Vertrag kommt erst durch schriftliche Auftragsbestätigung seitens der Anbieterin (E-Mail genügt) oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande. Der Umfang der geschuldeten Leistungen ergibt sich aus der jeweiligen Auftragsbestätigung oder dem individuell vereinbarten Angebot.
§ 3 Vergütung und Zahlung
Die Vergütung richtet sich nach dem individuellen Angebot. Alle Preise sind Nettopreise; die Anbieterin ist Kleinunternehmerin gemäß § 19 UStG und weist keine Umsatzsteuer aus. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug fällig. Bei Zahlungsverzug sind Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 BGB) geschuldet.
Abs. 2 – Elektronische Rechnungen:
Rechnungen werden als elektronische Dokumente im Format PDF mit eingebetteten XML-Daten nach dem Standard ZUGFeRD/Factur-X (EN 16931) erstellt und dem Auftraggeber über das Kundenportal bereitgestellt. Mit dem Abruf der Rechnung im Kundenportal gilt diese als zugegangen. Der Auftraggeber erklärt sich durch Nutzung des Kundenportals mit dem Empfang elektronischer Rechnungen einverstanden (§ 14 Abs. 1 UStG).
Abs. 3 – Rechnungsadresse:
Der Auftraggeber ist verpflichtet, der Anbieterin eine korrekte und vollständige Rechnungsadresse mitzuteilen. Die Rechnungsadresse wird von der Anbieterin im System hinterlegt; Änderungen sind ausschließlich durch Mitteilung an die Anbieterin möglich. Der Auftraggeber kann seine hinterlegte Rechnungsadresse im Kundenportal einsehen, aber nicht eigenständig ändern. Für steuerliche Konsequenzen, die aus einer fehlerhaften Rechnungsadresse entstehen, haftet ausschließlich der Auftraggeber.
Abs. 4 – Aufbewahrung:
Rechnungen werden gemäß § 147 AO für die gesetzliche Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren im System gespeichert. Der Auftraggeber ist darüber hinaus verpflichtet, erhaltene Rechnungen entsprechend den für ihn geltenden handels- und steuerrechtlichen Vorschriften selbst aufzubewahren.
Für grundlegende Änderungen im Sinne des § 7 Abs. 2 dieser AGB sowie für sonstige Mehrleistungen außerhalb des vereinbarten Leistungsumfangs wird ein gesondertes Angebot unterbreitet. Dieses bedarf der ausdrücklichen Zustimmung des Auftraggebers.
§ 4 Mitwirkungspflichten
Der Auftraggeber ist verpflichtet, der Anbieterin alle für die Leistungserbringung notwendigen Informationen, Materialien, Zugänge und Freigaben rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. Hierzu gehört insbesondere die zeitnahe Bereitstellung von Texten, Bildern, Logos, Markenrichtlinien und sonstigen Inhalten, die in das Projektergebnis einfließen sollen.
Im Rahmen des Kundenportals ist der Auftraggeber gehalten, das Briefing (§ 6 Abs. 1) vollständig und rechtzeitig einzureichen. Verzögerungen, die durch mangelhafte, unvollständige oder verspätete Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zu Lasten der Anbieterin und berechtigen diese, vereinbarte Fristen entsprechend zu verschieben.
Der Auftraggeber stellt sicher, dass alle von ihm bereitgestellten Dateien, Texte, Bilder und sonstigen Inhalte frei von Rechten Dritter sind oder er über die erforderlichen Lizenzen und Nutzungsrechte verfügt. Die Anbieterin übernimmt keine Haftung für Rechtsverletzungen, die auf vom Auftraggeber bereitgestellten Materialien beruhen.
§ 5 Kundenportal – Zugang und Nutzung
Der Auftraggeber erhält nach Vertragsschluss Zugang zum passwortgeschützten Kundenportal unter mariakrae.com/kundenportal. Dort kann er den Projektstatus einsehen, Briefing- materialien hochladen, Korrekturen anfordern sowie Projektergebnisse freigeben.
Die Zugangsdaten sind persönlich, nicht übertragbar und vertraulich zu behandeln. Der Auftraggeber ist für alle Aktivitäten verantwortlich, die unter seinem Zugang stattfinden. Bei Verdacht auf unbefugte Nutzung ist die Anbieterin unverzüglich zu informieren.
Im Kundenportal können Dateien (Bilder, PDFs, Dokumente o. ä.) als Projektbriefing hochgeladen werden. Der Auftraggeber versichert, dass er für sämtliche hochgeladenen Inhalte die erforderlichen Rechte hält und diese nicht gegen geltendes Recht, insbesondere Urheberrecht, Persönlichkeitsrechte oder Datenschutzrecht, verstoßen. Die Anbieterin ist berechtigt, rechtswidrige Inhalte ohne Vorankündigung zu entfernen.
Der Portalzugang wird nach Projektabschluss oder nach Beendigung des Vertragsverhältnisses deaktiviert. Ein Anspruch auf dauerhaften Portalzugang über das Vertragsverhältnis hinaus besteht nicht.
§ 6 Projektphasen und digitaler Workflow
Die Projektabwicklung erfolgt über das Kundenportal in folgenden Phasen:
1. In Vorbereitung (Briefing-Phase):
Der Auftraggeber stellt über das Kundenportal Referenzen, Designwünsche, Links, Fotos und weitere projektrelevante Informationen bereit. Dies kann in Form von Dateiuploads (max. 10 MB pro Datei) oder Link-Einträgen mit Beschriftung erfolgen. Der Auftraggeber gibt durch Klick auf „Alles eingereicht" das Signal, dass das Briefing vollständig ist und die Anbieterin mit der Arbeit beginnen kann. Nachträgliche Ergänzungen sind auch nach diesem Signal möglich, können jedoch zu Verzögerungen führen.
2. In Bearbeitung:
Die Anbieterin erstellt das Projektergebnis. Der Auftraggeber kann den Arbeitsfortschritt im Kundenportal verfolgen. In dieser Phase sind keine Korrekturen durch den Auftraggeber möglich; Rückfragen richten sich direkt an die Anbieterin per E-Mail.
3. Korrekturschleife:
Der Auftraggeber kann im Kundenportal Anmerkungen und Korrekturen einreichen. Die Anbieterin arbeitet diese der Reihe nach ab und markiert sie als erledigt. Anmerkungen gelten als abgenommen, sobald sie als „erledigt" markiert sind, es sei denn, der Auftraggeber widerspricht innerhalb von 5 Werktagen.
4. Freigabe ausstehend:
Das Projektergebnis wird dem Auftraggeber zur Endabnahme vorgelegt. Der Auftraggeber ist verpflichtet, das Ergebnis innerhalb von 14 Kalendertagen entweder freizugeben oder begründete Korrekturen anzufordern. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Rückmeldung, gilt das Projektergebnis als abgenommen (Genehmigungsfiktion nach § 640 Abs. 2 BGB analog).
5. Abgeschlossen:
Mit erteilter Freigabe (Klick auf „Freigeben" im Kundenportal oder Ablauf der Abnahmefrist) gilt das Projekt als vollständig abgenommen. Die Anbieterin erstellt die Schlussrechnung.
§ 7 Korrekturen, Änderungen und Freigabe
Abs. 1 – Geringfügige Korrekturen:
Geringfügige Korrekturen sind Anpassungen, die den vereinbarten Leistungsumfang und die Grundkonzeption des Projekts nicht verändern (z. B. Textanpassungen, Farbjustierungen, kleinere Layoutkorrekturen, Austausch einzelner Elemente). Eine angemessene Anzahl solcher Korrekturen ist im Projektpreis enthalten, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Abs. 2 – Grundlegende Änderungen:
Grundlegende Änderungen sind Änderungen, die über den vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen und die Grundkonzeption des Projekts berühren, insbesondere: Neugestaltung des Layouts oder Designkonzepts, grundlegende Änderungen der Seitenstruktur oder Navigation, konzeptionelle Neuausrichtung des Projekts sowie inhaltliche Erweiterungen, die im ursprünglichen Auftrag nicht enthalten waren. Derartige Änderungen sind gesondert zu vergüten. Werden solche Änderungen über das Kundenportal in der Phase „Freigabe ausstehend" angefordert, wird der Auftraggeber ausdrücklich auf die Kostenpflichtigkeit hingewiesen, bevor die Anforderung abgeschickt wird. Die Anbieterin unterbreitet ein separates Angebot, das der Auftraggeber annehmen muss, bevor die Umsetzung beginnt.
Abs. 3 – Elektronische Freigabe:
Die Freigabe durch Klick auf „Freigeben" im Kundenportal stellt eine rechtsverbindliche Erklärung des Auftraggebers im Sinne des § 127 BGB dar und gilt als formale Abnahme des Projektergebnisses. Mit der Freigabe bestätigt der Auftraggeber, dass das Projektergebnis vertragsgemäß erbracht wurde und keine wesentlichen Mängel aufweist.
§ 8 Fristen und Liefertermine
Vereinbarte Fristen und Liefertermine sind nur dann verbindlich, wenn der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten (§ 4) vollständig und rechtzeitig nachgekommen ist. Fristen beginnen erst zu laufen, wenn alle für die Bearbeitung erforderlichen Unterlagen und Informationen vollständig vorliegen und das Briefing als eingereicht markiert wurde.
Fristen verlängern sich automatisch um den Zeitraum, um den sich die Mitwirkung des Auftraggebers verzögert hat. Bei Verzögerungen, die auf höherer Gewalt oder technischen Störungen beruhen, ist die Anbieterin von der Einhaltung vereinbarter Fristen befreit.
§ 9 Urheberrecht und Nutzungsrechte
Alle von der Anbieterin erstellten Werke (Designs, Grafiken, Quellcodes, Texte, Fotografien etc.) unterliegen dem deutschen Urheberrecht und verbleiben bis zur vollständigen Bezahlung der vereinbarten Vergütung im Eigentum der Anbieterin.
Mit vollständiger Zahlung und erteilter Freigabe erhält der Auftraggeber ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den vertraglich vereinbarten Verwendungszweck. Eine Weiterveräußerung oder Unterlizenzierung bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung der Anbieterin.
Die Anbieterin behält das Recht, erbrachte Leistungen zu Referenzzwecken in ihrem Portfolio, auf ihrer Website und in sozialen Medien zu verwenden. Der Auftraggeber kann der Portfolionutzung jederzeit widersprechen; in diesem Fall entfällt das Referenzrecht für zukünftige Veröffentlichungen.
§ 10 Haftungsbeschränkung
Die Haftung der Anbieterin ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Eine Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn oder Datenverlust ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Die Anbieterin übernimmt keine Haftung für die Verfügbarkeit, Sicherheit oder Funktionsfähigkeit externer Dienste Dritter, die im Rahmen des Projekts eingesetzt werden (insbesondere Hosting-Anbieter, Domain-Registrare, Zahlungsdienstleister, Supabase, Vercel). Technische Ausfälle des Kundenportals begründen keinen Schadensersatzanspruch, sofern die Anbieterin diese nicht zu vertreten hat.
Der Auftraggeber ist verpflichtet, für eigene Datensicherung zu sorgen. Die Anbieterin übernimmt keine Gewähr für die dauerhafte Verfügbarkeit hochgeladener Dateien im Kundenportal nach Vertragsbeendigung.
§ 11 Kündigung und Widerruf
Bei Dienstleistungsverträgen mit Verbraucherinnen und Verbrauchern besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen nach Vertragsschluss. Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn die Anbieterin mit der Ausführung der Dienstleistung begonnen hat und der Auftraggeber dem ausdrücklich zugestimmt hat. Die Anbieterin weist ausdrücklich darauf hin, dass mit Beginn der Leistungserbringung – insbesondere mit Einrichtung des Kundenportals und Aufnahme der Projektarbeit – das Widerrufsrecht erlischt, sofern der Auftraggeber der vorzeitigen Ausführung zugestimmt hat.
Dauerschuldverhältnisse können beiderseits mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende ordentlich gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Nach Kündigung sind bereits erbrachte Teilleistungen zu vergüten.
§ 12 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für Kaufleute sowie für Auftraggeber ohne allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland ist Straßkirchen.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Bestimmung gilt als durch eine wirksame Regelung ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Regelung möglichst nahekommt.
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform. Mündliche Nebenabreden haben keine Gültigkeit.